GXemul 0.6.0 hardware emulator ARM MIPS PowerPC SuperH download installation
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[bearbeiten] GXemul
Website: http://gxemul.sourceforge.net/
GXemul ist ein Hardware-Emulator und emuliert folgende Computer-Architekturen: ARM, MIPS, PowerPC und SuperH. GXemul ist eine Ergänzung oder Alternative zu qemu-system-arm, qemu-system-mips, qemu-system-mipsel und qemu-system-ppc. GXemul ist Open Source und lässt sich auf den meisten unix-artigen Betriebssystemen installieren. Für die Installation unter Debian/Ubuntu ist das Paket gxemul zu verwenden.
Host ~$ sudo apt-get install gxemul
Unter MacOS X erfolgt die Installation per MacPorts (siehe http://qemu-buch.de/d/QEMU_unter_Mac_OS_X).
Host ~$ sudo port install gxemul
Gibt es kein aktuelles Paket, ist die Installation mit folgenden Schritten möglich:
Host ~$ wget \ http://gxemul.sourceforge.net/src/gxemul-0.6.0.tar.gz Host ~$ tar xzvf gxemul-0.6.0.tar.gz Host ~$ cd gxemul-0.6.0 Host ~$ ./configure Host ~$ make Host ~$ sudo cp gxemul /usr/local/bin/
Für FreeBSD und dessen Derivate, wie PC-BSD, erfolgt die Installation mit folgenden Befehlen.
Host ~# cd /usr/ports/emulators/gxemul Host ~# make install clean
Gestartet wird GXemul mit dem Befehl gxemul. Die Option -h zeigt die zahlreichen Optionen von GXemul.
Host ~$ gxemul -h
Die Option -H listet alle emulierten Maschinen auf.
Host ~$ gxemul -H
GXemul verwendet Images im raw-Format. Andere Image-Formate müssen für GXemul mit qemu-img konvertiert werden. QEMU kann Images von GXemul zwar einbinden, das Booten wird meist an den Unterschieden bei der emulierten Hardware scheitern. GXemul besitzt einen speziellen QEMU-MIPS-Mode, mit dem sich virtuelle Maschinen der unter QEMU emulierten MIPS-Architektur betreiben lassen. Unter der URL http://wiki.qemu.org/Download steht ein Minimal-Linux der MIPS-Architektur für die Verwendung unter QEMU zur Verfügung, das auch von GXemul verwendet werden kann.
Host ~$ wget http://wiki.qemu.org/download/mips-test-0.2.tar.gz Host ~$ tar zxvf mips-test-0.2.tar.gz
Folgender Befehl startet GXemul mit diesem System.
Host ~$ gxemul -E qemu_mips -x -M 128 -o \ 'console=ttyS0 rd_start=0x80800000 rd_size=10000000 init=/bin/sh'\ 0x80800000:mips-test/initrd.gz mips-test/vmlinux-2.6.18-3-qemu
Im nachfolgenden Beispiel wird NetBSD (DECstation 5000/200) unter GXemul installiert. Zuerst wird mit dd die virtuelle Festplatte angelegt. Danach lädt man das Image der Installations-CD herunter.
Host ~$ dd if=/dev/zero of=nbsd_pmax.img bs=1024 \
count=1 seek=3000000
Host ~$ wget ftp://ftp.netbsd.org/pub/NetBSD/iso/4.0/pmaxcd-4.0.iso
Die Konfiguration der virtuellen Maschinen unter GXemul erfolgt über Start-Optionen. Nach dem Starten der virtuellen Maschine beginnt die Installation von NetBSD.
Host ~$ gxemul -X -e 3max -d nbsd_pmax.img -d b:pmaxcd-4.0.iso
Nach der Installation werden folgende Optionen angewendet.
Host ~$ gxemul -X -e 3max -d nbsd_pmax.img
Die Installation weiterer Gast-Systeme wird unter der URL http://gxemul.sourceforge.net/gxemul-stable/doc/guestoses.html beschrieben. Das Betriebssystem HelenOS (http://www.helenos.org/download) lässt sich unter GXemul betreiben.