Peppermint OS Ice, Tiny Core Linux,DeLi Linux, eisfair, Fluxbuntu, Glendix, GNUstep, Helix-Live-CD, One Laptop per Child, Syllable Server, zeVenOS, download iso install
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[bearbeiten] Weitere Linux-Systeme
[bearbeiten] Peppermint OS Ice
Download: http://peppermintos.com/download/
Empfehlung: Standard-PC (Default), > 192 MByte RAM, Festplatte: 4 GByte
Peppermint OS Ice basiert auf Ubuntu und Linux Mint. Es verlagert viele Anwendungen in die Cloud. Dadurch ist es sehr schlank und kommt acuh mit älterer Hardware zurecht.
Host ~$ qemu-img create -f qcow2 Peppermint-Ice.img 4G
Host ~$ qemu-system-x86_64 -hda Peppermint-Ice.img -cdrom Peppermint-Ice-07142010.iso \
-vga std -m 192 -boot d
Zur Installation auf die Festplatte klickt man auf das Icon Install Peppermint. Die Installation erfolgt wie bei Ubuntu. Nach der Installation sind diese Optionen anzuwenden:
Host ~$ qemu-system-x86_64 Peppermint-Ice.img -vga std -m 192
Es ist zu empfehlen, nach der Installation und Konfiguration die virtuelle Maschine herunterzufahren und ein oder mehrere Overlay-Dateien anzulegen, um das Basis-Image vor Änderungen zu schützen.
Host ~$ qemu-img create -b Peppermint-Ice.img -f qcow2 Peppermint-Ice-01.ovl
Gestartet wird von der Overlay-Datei mit folgenden Optionen:
Host ~$ qemu-system-x86_64 Peppermint-Ice-01.ovl -vga std -m 192
[bearbeiten] DeLi Linux 0.8.0
Download: http://www.delilinux.de
Empfehlung: Standard-PC (Default), > 32 MByte RAM, Festplatte: 1 GByte
Desktop Light Linux ist eine Linux-Distribution mit ressourcensparenden Programmen. DeLi Linux ist ideal für kleine virtuelle Maschinen und PCs.
Host ~$ qemu-img create -f qcow2 deli.img 1G
Nachdem man das Image der Installations-CD heruntergeladen hat, startet man QEMU oder die Kernel-based Virtual Machine.
Host ~$ qemu-system-i386 -hda deli.img -cdrom deli-0.8.0-full.iso -m 64 -boot d
Nach dem Booten gibt man in der Shell des Gast-Systems den Befehl cfdisk ein, um die Festplatte zu partitionieren.
Gast ~# cfdisk
Mit New wird eine neue Partition angelegt. Die Option Primary definiert diese als primäre Partition. Als Größe ist in diesem Beispiel 980 MByte anzugeben. Diese Partition wird mit der Option Bootable bootfähig gemacht. Danach richtet man mit den verbleibenden 90 MByte eine Swap-Partition ein. Dazu ist wieder New und Primary auszuwählen. Die vorgegebene Größe übernimmt man. Diese Partition ist als Swap-Partition zu kennzeichnen. Dazu wählt man Type und danach 82 für Swap aus. Sind die Partitionen festgelegt, wird die Partitionstabelle mit Write geschrieben. Bei der nachfolgenden Sicherheitsabfrage ist zu beachten, dass eine englische Tastatur eingestellt ist. Das Programm cfdisk wird mit Quit verlassen. Zur Installation gibt man anschließend deliinstall ein.
Gast ~# deliinstall
Als erstes ist das Tastatur-Layout (de) festzulegen. Als nächstes wählt man die Partition zur Installation aus. Erfolgte die Partitionierung wie oben angegeben, wird eine Partition zur Auswahl angeboten. Nach dem Formatieren der Partition ist von der virtuellen CD das Basis-Paket zu installieren. Die Frage, ob das Boot-Device ein SCSI-Device ist, ist zu verneinen. Anschließend ist die Partition /dev/hda2 als Swap-Partition festzulegen. Bei der Auswahl der Sprache wird de_DE angegeben. Danach wird das Passwort für den Benutzer root abgefragt und es wird ein weiterer Benutzer festgelegt. Für die Installation des Boot-Loaders LILO ist simple auszuwählen. Kernel-Optionen sind nicht notwendig. Als Ziel für die Installation von LILO ist hier MBR anzugeben. Die nachfolgende Frage nach der Installation von zusätzlicher Software ist mit Yes zu beantworten. In der Liste der Paket-Gruppen ist nach unten zu scrollen und ALL auszuwählen. Sind alle Pakete installiert ist die virtuelle Maschine neu zu starten. Dazu sind die folgenden Optionen nötig:
Host ~$ qemu-system-i386 deli.img -m 64 -rtc base=localtime
Nach dem Einloggen als Systemadministrator (root) wird das System mit dem Befehl delisetup konfiguriert.
Gast ~# delisetup
Dabei ist die Tastatur auf de und die Sprache auf de_DE einzustellen. Bei der Netzwerk-Konfiguration sind der Host-Name, die Domain und DHCP einzugeben. Die nachfolgende Probe der Netzwerk-Karte dauert einige Sekunden und aktiviert automatisch das Kernel-Modul ne2k-pci. Um die Netzwerk-Einstellungen nach dem nächsten Neustart anwenden zu können, ist unter Set up the services too run at boot der Service net zu aktivieren. Unter Tiny X Server ist der Treiber Xvesa für die grafische Benutzeroberfläche auszuwählen. Als Video Mode ist 800x600x16 festzulegen. Unter Setup window manager sollte icewm als Fenster-Manager aktiviert werden. Gestartet wird die GUI mit startx.
Gast ~# startx
Das System wird mit dem Befehl halt heruntergefahren.
Gast ~# halt
Es ist zu empfehlen, nach der Installation und Konfiguration die virtuelle Maschine herunterzufahren und ein oder mehrere Overlay-Dateien anzulegen, um das Basis-Image vor Änderungen zu schützen.
Host ~$ qemu-img create -b deli.img -f qcow2 deli-01.ovl
Gestartet wird von der Overlay-Datei mit folgenden Optionen:
Host ~$ qemu-system-i386 deli-01.ovl -m 64 -rtc base=localtime
[bearbeiten] One Laptop per Child
Download: http://wiki.laptop.org/go/Emulating_the_XO/Quick_Start
Empfehlung: Standard-PC (Default), 128 MByte RAM, Festplatte: 1 GByte.
Leitgedanke des Projekts One Laptop per Child (http://wiki.laptop.org) ist es, durch Zugang zu einem Computer den umfassenden und vielfältigen Zugang zu modernem Wissen zu ermöglichen. Dieser Laptop soll Kindern und Lehrern in Entwicklungsländern zugute kommen. Neben der Förderung des logischen Denkens und des technischen Verständnisses könnte er auch fehlende Lehrmaterialien (Schulbücher, Tonträger) ersetzen. Das Betriebssystem für diesen Laptop ist ein angepasstes Fedora Linux mit der grafischen Benutzeroberfläche Sugar. Es lassen sich fertig installierte QEMU-Images von der Website herunterladen. Zuerst entpackt man das Image. Unter Microsoft Windows ist dies mit 7-Zip möglich. Hier ein Beispiel mit bzip2 unter Linux:
Host ~$ bzip2 -d xo-1-olpc-stream-*-devel_ext3.img.bz2
Es wird die Instanz mit dem Image gestartet.
Host ~$ qemu-system-i386 -soundhw es1370 -full-screen -m 256 \
-hda xo-1-olpc-stream-8.2-build-767-20081001_1633-devel_ext3.img
Nach dem Booten erscheint die grafische Benutzeroberfläche Sugar. Die untere Reihe stellt Anwendungen dar. Werden sie aufgerufen, erscheinen die entsprechenden Icons in dem mittleren Kreis. Die Icons in der oberen Reihe regeln den Personenkreis, mit dem man im Netzwerk kommunizieren möchte. Wer sich das System als Systemadministrator (root) etwas genauer anschauen will, gibt den nachfolgenden Befehl ein. Auf der Konsole des Host-Systems ist mit der Option -serial `tty` ein Einloggen in das Gast-System möglich. Ein Passwort für den Benutzer root ist hier nicht gesetzt.
Host ~$ qemu-system-i386 -soundhw es1370 -m 256 -serial `tty` \
-hda xo-1-olpc-stream-8.2-build-767-20081001_1633-devel_ext3.img
...
localhost login: root
bash-3.1#
[bearbeiten] eisfair
Download: http://www.eisfair.org/home/download/
Ein über Menüs zu bedienendes Server-System auf Linux-Basis.
Host ~$ tar xzvf Vmeisfair.tar.gz Host ~$ qemu-system-x86_64 VMeisfair/VMeisfair.vmdk
[bearbeiten] Syllable Server
Download: http://web.syllable.org/pages/Linux-downloads.html
Syllable Server ist ein Betriebssystem mit Linux-Kernel. Ein Festplatten-Image steht auf der Website zum Download bereit. Man loggt sich nach dem Booten als Benutzer root und Passwort root ein. QEMU ist übrigens auf diesem System bereits installiert.
Host ~$ p7zip -d SyllableServer-0.1.i686.raw.1GB.7z Host ~$ qemu-system-x86_64 SyllableServer-0.1.i686.raw -snapshot -m 64
[bearbeiten] Tiny Core Linux
Website: http://tinycorelinux.com
Tiny Core Linux ist eine 11 MByte große Linux-Distribution. Diese Live-CD lässt sich auch auf Festplatte installieren und eignet sich auch für alte Hardware.
Host ~$ qemu-system-x86_64 -cdrom tinycore-current.iso -boot d
[bearbeiten] zeVenOS 2.0
Website: http://www.zevenos.com
zeVenOS ist eine auf Ubuntu basierende Linux-Distribution. zeVenOS ist einfach zu bedienen und ist an BeOS und Zeta orientiert.
Host ~$ qemu-img create -f qcow2 zeVenOS.img 5G
Host ~$ qemu-system-x86_64 -hda zeVenOS.img -cdrom ZevenOS-2.0-desktop-i386.iso\
-usb -soundhw sb16
Die Installation erfolgt wie bei Ubuntu. Nach der Installation wird QEMU oder die Kernel-based Virtual Machine mit folgenden Optionen gestartet.
Host ~$ qemu-system-x86_64 zeVenOS.img -usb -soundhw sb16